Posted: 16 Mar 2010 9:45 Post subject: Staatsschulden werden nie zurückgezahlt
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,,Staatsschulden werden nicht zurückgezahlt.
Sie bilden die Gegenposition zu den Privatvermögen.
Die Sparquote hat in den letzten Jahren enorm zugenommen,
also müssen sich auch die Defizite ausweiten."
Flugplan
Das ist alles korrekt.
(Aber warum wird der Aufprall und Kollaps meist dabei verschwiegen?)
Herr Flugplan und wenige andere Finanzexperten (etwa 1% der Menschen) sind sich dessen bewusst,
dass die Staaten als die größten Schuldner ihre gigantischen Schulden tätigen müssen -
damit das Zins-System weiter bestehen kann - und auch:
- dass die Staaten ihre immer größer werdenden Schulden nie zurückzahlen können und werden!
Aber ich bin mir sicher, dass 99 Prozent der Sparer und auch Bankberater,
die den Menschen die "äußerst sicheren" Staatsanleihen zum Erwerb empfehlen - sich dessen nicht bewusst sind,
und, dass "der Krug nur so lange zum Wasser geht, bis er bricht" ! -
Bei einem Sturz aus einem 70 - stöckigen Hochhaus denken 99 Prozent aller Sparer und deren Bankberater noch während sie am 69 -ten Stockwerk vorbei fliegen:
"Bisher ist es doch meine Anlageentscheidung sehr gut und sicher verlaufen..."
Nun zum gegenwärtigen Hauptschuldner auf Erden:
"Das Monthly Treasury Statement, der Bericht zum US-Bundeshaushalt (Federal Budget), wies für den Februar 2010 mit einem Defizit von -220,909 Mrd. Dollar, dass höchste jemals in einem Februar gemessene Staatshaushaltsdefizit aus:
Der Staatshaushalt seit 1982, jeweils im Februar. Das Federal Budget ist Hauptbestandteil der öffentlichen gesamten Staatsverschuldung und erreicht im Februar 2010 ein Rekorddefizit.
Die Steuereinnahmen lagen im Februar 2010 bei 107,521 Mrd. Dollar und deckten nur noch 32,7% der Staatsausgaben ab, welche 328,429 Mrd. Dollar betrugen. Die imperiale Version der "PIGS"-Staaten, über das die unfassbaren Verluste des Casinokapitalismus hochgebucht und sozialisiert werden!
Seit Beginn des Fiskaljahres 2009/10 im Oktober 2009 kumuliert sich ein Staatshaushaltsdefizit von -651,603 Mrd. Dollar! Dies entspricht einem Anstieg von +10,48% zum Vorjahreszeitraum mit schon ebenfalls abenteuerlichen -589,802 Mrd. Dollar!"
Posted: 16 Mar 2010 10:24 Post subject: Anteil der Zinszahlungen im Staatshaushalt
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,,Wieso? Genausogut könntest du sagen:
Die Guthaben der Gläubiger werden immer größer.
Ausserdem, die USA zahlen nur 1,4% ihres BIP für Zinsen, Deutschland 3% ihres BIP für Zinsen, also so schlimm ist das alles nicht.
Du kannst dem Staat doch auch Geld leihen und dir das verzinsen lassen.
Es wird immer genug Malocher im Staat geben, die für dich arbeiten und deine Zinsen zahlen.
Wie gesagt, in Deutschland zahlt der Malocher nur 3% von seinem Lohn für die Staatsschulden, so what?" Hermann
Ja, ja vom BIP, Hermann.
Aber wir leben nicht in einer DDR, wo dem Staat alles gehört.
Schon vor zwölf Jahren habe ich einen Beamten aus dem Finanzministerium gefragt,
wie hoch ist der noch verkraftbare Anteil der Schuldenzahlungen in einem Staats- oder Bundeshaushalt
20, 25 oder gar 50 Prozent? - doch leider war der Herr Doktor H. überfragt!
Jetzt, nach zwölf Jahren, las ich eine Antwort auf meine Frage:
,,Das US-Defizit werde in absehbarer Zeit über einer Billion Dollar liegen.
Felix Zulauf, Chef der Schweizer Vermögensverwaltung Zulauf Asset Management, prophezeit,
der Zinsaufwand für die Staatsschuld werde auf bis zu 30 Prozent des Steueraufkommens steigen.
„Und sind die 30 Prozent erstmal überschritten, ist man erledigt.“
Dann sei der Staat zahlungsunfähig, die Währung breche zusammen, das System kollabiere.
Laut Faber gebe es dann nur noch einen Ausweg:
„Wir machen es so wie Simbabwe. Wir werden noch und noch Geld drucken.“
Posted: 09 Apr 2010 19:08 Post subject: Prof. Josef Huber
Prof. Dr. Joseph Huber Geldsystem ausser Kontrolle?
Hier erscheint mir MM so richtig penetrant in Katastrophenstimmung zu sein.
Ständig unterbricht er seinen Interviewpartner und drängt ihn förmlich in die Katastrophenecke.
Posted: 20 Apr 2010 14:16 Post subject: Alternativ-Vorschlag
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Dieses meist unüberlegte und gedankenlos übernommene "PI(I)GS - Gerede" geht mir dermaßen auf den Sack - -
„Freunde der Nacht“ !
(...wie Dirk Müller zu sagen pflegt)
Hüten wir uns, gleich den englischen Europa-Gegnern, bezüglich den Grundpfeilern der europäischen Kultur (Griechenland, Italien, Spanien, Portugal...) mit der Schweine-Metapher zu kokettieren.
Schlage hiermit eine alternative Abkürzung vor: die G I (I) P S – Staaten!
(der Kultur – Zusammengehörigkeit gedenkend!)
Europa ist die letzte und einzige Chance aller Menschen zu einer dringend lebensnotwendigen Erdregierung zu gelangen.
Lassen wir uns von den Unwissenden, Ignoranten und Ewig-Gestrigen dieses gute Europa nicht kaputt reden!
Posted: 29 Apr 2010 14:03 Post subject: Gespräch mit Dr. Wolfgang Schäuble
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Gespräch mit Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zum Schuldenproblem Griechenlands
zdf — 29. April 2010 — Berlin wirft Athen kein Geld hinterher, sagt Finanzminister Wolfgang Schäuble im ZDF-Interview.
Vielmehr verteidige Deutschland mit den Milliardenkrediten die Stabilität seiner eigenen Währung.
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